Ant-Man and the Wasp
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Kino-Tipp: Ant-Man and the Wasp

Endlich gibt es mit Ant-Man and the Wasp Kinonachschub für alle Fans von Marvel und Paul Rudd. Ob der Film überzeugen kann, erfahren Sie hier.

Liebe Leserinnen und Leser,

2018 steht ganz klar im Zeichen von Marvel. Während wir im Winter vor der Kälte nach Wakanda fliehen konnten und uns im Frühling die Schrecken von Thanos schockierten, ist der Sommer doch ganz klar Wespenzeit! Und wenn wir eine Wespe ganz besonders lieben, dann ist dies Hope Van Dyne alias the Wasp (Evangeline Lilly)! Wenn wundert das auch, schließlich dürfen wir doch im zweiten Teil des Ameisenmovies wieder Dr. Hank Pym (Michael Douglas) als Vater von Hope und Erfinder des Ant-Mans sowie dieses Mal neu im Cast die erste Wespe Janet Van Dyne (Michelle Pfeiffer) und Mutter von Hope, Frau von Hank erleben. Genau die Person, die vor vielen Jahren im Quantum Universum verschollen ist.

Die Story von Ant-Man and the Wasp

Ant-Man and the Wasp ist seit dem 26.07.2018 im Kino zu sehen.

Hope und Hank sind all die Jahre davon ausgegangen, dass es unmöglich ist aus dem subatomaren Raum zurück zu kehren, doch dann tat Scott Lang alias Ant-Man (Paul Rudd) genau das im ersten Teil der kleinen Krabbeltiere im Jahr 2015 und das Rad begann sich neu zu drehen…

Was ist passiert in den letzten drei Jahren? So einiges aus Sicht des Marvel Universums! Nach Scotts Soloabenteuern hatte er sich ja kurze Zeit später Captain America angeschlossen und in „Civil Wars“ jede Menge Chaos angerichtet. Die Zerstörung des halben Flughafens Halle/Leipzig fanden weder die Deutschen, noch die amerikanischen Behörden besonders lustig, was Scott zwei Jahre Hausarrest mit einer modischen Fußfessel einbrachte. Die Zeit ist nun so gut wie abgelaufen, doch wie mit allen Dingen im Leben sind die letzten Momente die man zu warten hat immer die Schwersten. Zusätzlich zu Scotts Langeweile hat die Familie Van Dyne die Zeit genutzt um nach Mutter Janet zu suchen und von einem Moment auf den anderen überschlagen sich die Ereignisse. Neben Suchtrupps für verschollene Mütter werden auch Kriminelle aller Kragenweiten (natürlich ist auch der wirklich lustige Michael Peňa wieder mit von der Partie) über den Bildschirm gejagt, die sich herrliche Wortgefechte, nicht nur dank Wahrheitelixieren, liefern. Zusätzlich wird auch die wundervolle Hannah John-Kamen (die bereits eine kleine Rolle in Game of Thrones und Star Wars spielen durfte) als Ava Star/Ghost eingeführt, die zwar eine Art Bösewicht darstellt, jedoch mit zur Abwechslung mal besseren und realistischeren Gründen als die schlichte Zerstörung von Menschen/Planet/Universum/Mir war langweilig/ich bin halt so/keiner hat mich lieb und deswegen jage ich alles in die Luft etc.

Die Kritik von Ant-Man and the Wasp

Ant Man und seine fliegende Unterstützung the Wasp sind einfach toll anzusehen. Die Art der Gags, die bereits im ersten Teil sehr viel Freude bereiteten, sind wieder herrlich anzusehen, nicht nur weil Begriffe wie groß oder klein erneut keine Rolle spielen. Der Ameisenman ist genau in der thematischen und humoristischen Mitte zwischen einem Captain America/Iron Man und einem Deadpool angesiedelt, was für gute Popcornunterhaltung und gelungene Gags neben wie immer spektakulären Bildern sorgt. Da verzeiht man die ein oder andere storytechnische Panne oder dünnhäutige Handlungsstränge doch gerne.

Während draußen die heißesten Tage des bisherigen Jahres bevorstehen und die Temperaturen durch die Decke gehen, haben wir den neusten Streifen „Ant-man and the Wasp“ für euch angesehen um festgestellt, hier bekommt ihr die dringend benötigte Abkühlung!

In diesem Sinne, viel Spaß im Lichtspielhaus eurer Wahl und bis zum nächsten Mal!

Fotocredit: ©Marvel Studios 2018